Wettbewerb „Jugend forscht”
StD Rudolf Kerres und die Preisträger beim Landeswettbewerb „Chemie“
Foto: Peter Heinsch
Martin Speer, Schüler der 13. Jahrgangsstufe des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums hat im Fachgebiet Chemie mit seiner „Jugend-forscht“-Arbeit beim Regionalwettbewerb in Koblenz den ersten Platz belegt. Damit hat er sich für den Landeswettbewerb in Ludwigshafen qualifiziert.
In seiner Arbeit befasste er sich mit der sogenannten Ammonifikation in Böden. Die Ammonifikation ist ein Teil des Stickstoffkreislaufs, der sich permanent in Ökosystemen abspielt. Martin Speer entnahm in einer langen Versuchsreihe an verschiedenen Orten (Garten, Buchenmischwald, Nadelwald) Bodenproben und verglich deren Ammonifikationsraten. Diese sind ein Maß für die mikrobiologische Aktivität eines Bodens.
„Das Interessante an der Arbeit war für mich, dass ich über einen längeren Zeitraum wissenschaftlich arbeiten konnte und dabei auch Methoden kennenlernte, die im normalen Unterricht nur wenig besprochen werden”, so der Schüler, der auch die Sommerferien für seine Arbeit genutzt hatte.
Der Landeswettbewerb findet vom 21. bis 23. März in Ludwigshafen statt. Sollte Martin Speer auch dort Erfolg haben, geht es weiter nach Berlin zum Bundeswettbewerb. Doch für Martin ist Dabeisein alles. „Die Konkurrenz ist einfach so groß, und schon mit dem Sieg beim Regionalwettbewerb hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Ich freu mich einfach, dabeisein zu dürfen”, sagt der Schüler des Andernacher Kurfürst-Salentin-Gymnasiums. (vom)
RZ, 5.3.2007