http://salentinerandernach.de/2001/wb/pages/manuel-koehl.php

Manuel Köhl mit dem Dr. Hans-Bauer-Preis des Philologenverbandes geehrt


Die BASF konnte im April 2000 nicht nur ihr 135jähriges Firmenjubiläum feiern, sondern auch die Austragung des 35. Wettbewerbs von „Jugend forscht“ der naturwissenschaftlich und technisch interessierten jungen Leuten die Möglichkeit bietet, sich mit Themen aus den Fachgebieten Biologie, Chemie. Geo-und Raumwissenschaften. Mathematik/ Informatik, Physik, Technik und Arbeitswelt zu befassen. Die dabei gewonnenen Forschungsergebnisse wurden einer inzwischen 33köpfigen Jury von Lehrkräften und Vertretern von Universität und Wirtschaft vorgestellt und sehr eindrucksvoll dokumentiert.

Für die Preisverleihung bot die BASF wieder einen feierlichen - und durch den Vortrag von Dr. Thomas Brock über Brände und Explosionen - wissenschaftlich interessanten Rahmen. Studiendirektorin Elke Entenmann übernahm wie in der Vergangenheit die spannende Aufgabe, die Namen der Preisträger und die ihnen zuerkannten Preise mitzuteilen. : Dabei bekommen einige junge Leute sogar die Möglichkeit, an einem Forschungspraktikum in Indien teilzunehmen.

Die Wichtigkeit, die auch die Politik diesem Wettbewerb beimißt, zeigte sich u. a. in den Ansprachen von Ministerpräsident Kurt Beck, Oberbürgermeister Wolfgang Schulte und der Vertretung des Bildungsministeriums durch Staatssekretär Harald Glahn.

Der Preis des Philologenverbandes ging in diesem Jahr an Manuel Kohl vom Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach. Dem Philologenverband ist es ein Anliegen, mit dem Preis junge Forscherinnen und Forscher zu unterstützen und gleichzeitig die Erinnerung an Dr. Hans Bauer, unseren unvergessenen, früh verstorbenen Pressereferenten, wach zu halten.

Manuel Kohl unterstrich im persönlichen Gespräch, daß die mit dem Preis verbundene finanzielle Zuwendung eine gute Grundlage für ein späteres Chemiepraktikum sei.

Zu seiner Arbeit und der Preisverleihung äußerte er sich wie folgt: „Mein Thema im Rahmen von Jugend forscht war, zwei verschiedene Methoden zur Bestimmung der Bodenatmung zu vergleichen und die jeweiligen Vor- und Nachteile herauszustellen. Die sog. Isermeyermethode stellte ich der manometrischen Meßuntersuchung gegenüber, wobei mir letztere trotz hochtechnischer Geräte erhebliche Probleme bereitete. Der Hauptteil meiner Arbeit bestand darin, die Manometrie unterrichtstauglich zu machen. Den Preis kann ich sicherlich gut gebrauchen, um mir mein Praktikum am Max-Plank-lnstitut für Chemie in Mainz zu finanzieren.“

Der Philologenverband gratuliert Manuel sehr herzlich. Unser Dank gilt auch seinem betreuenden Lehrer, Oberstudienrat Rudolf Kerres.

 

Ursula Päßler

Blick ins Gymnasium (Mai 2000)