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Sponsormarsch zugunsten des Deutschen Aussätzigenhilfswerks


Seit mehr als 14 Jahren darf sich der Koblenzer Vorsitzende des Deutschen Aussätzigen Hilfswerkes (DAHW), Bernd Rademacher, jährlich zum Jahresbeginn über eine Geldspende des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums in Andernach freuen. Seit dieser Zeit unternehmen die sechsten Klassen unter Leitung von Hermann Godde am letzten Tag vor den Weihnachtsferien einen Spendenmarsch. Von ihren Angehörigen erhalten die Schüler für jeden gelaufenen Kilometer einen bestimmten Geldbetrag.

Zehn Kilometer marschierten die Salentiner und ihre betreuenden Lehrer von der Schule bis nach Namedy und zurück. In diesem Jahr kam der stolze Betrag von 5.700 Mark zusammen. Diesen übergab KSG-Direktor Eberhard Häckell am 19. Januar 2000 an den Koblenzer Vorsitzenden Bernd Rademacher.

Das Deutsche Aussätzigen Hilfswerk wird dieses Geld für Projekte in Uganda verwenden. Dort will es Maßnahmen und Projekte für die Bekämpfung der Lepra weiter ausbauen. Die Organisation hat auf dem Gebiet der Lepraheilung bereits große Erfolge erzielt und widmet sich nun auch dem Kampf gegen die Tuberkulose.

Besonders freuten sich die Schüler, ihre Lehrer und KSG-Schulleiter Eberhard Häckell darüber, daß sie mit der Spende auch bei der Bekämpfung der Tuberkulose helfen können. Ein besonderes Dankeschön haben die „Spendenläufer“ für die Familie Löcherbach, die alle Teilnehmer mit heißem Tee versorgte. (kr)